Skip to main content Stiftung CBM Luxemburg Menu

Unsere Projekte

Die Fondation CBM Luxembourg wurde kürzlich als gemeinnützige Stiftung anerkannt. Sie unterstützt Projekte zur Prävention und Behandlung vermeidbarer Blindheit sowie Projekte zur Eingliederung behinderter Menschen in die Gesellschaft „Inklusion“. Geografisch konzentriert sich ihre Arbeit z.Z. auf drei Länder, welche von den Vereinten Nationen als am wenigsten entwickelte Länder bezeichnet werden, nämlich Angola, Laos und Madagaskar. Hinzu kommt, dass Laos eines der sieben Partnerländer7 der luxemburgischen Kooperation ist.

Mehr als alle andere bedürfen die am schlechtesten sozial und finanziell gestellten Mitmenschen mit Behinderungen unserer Unterstützung. Die internationale CBM-Familie betreut diesbezügliche Projekte in rund 50 Ländern. Ziel ist es, die Lebensbedingungen von Menschen mit diversen sensorischen Beeinträchtigungen (Blindheit, Sehbehinderung, Taubheit), oder auch körperlichen oder psychischen Behinderungen zu verbessern. Jedes der CBM-Mitglieder möchte vor Ort möglichst effizient handeln und betreut deshalb nur eine begrenzte Anzahl von Landesprojekten. Wenn auch jedes Mitglied unabhängig arbeitet und entscheidet, so werden doch häufig Allianzen zur besseren Projektbetreuung beschlossen.

Visus-Test nach erfolgter Operation am Grauen Star in Benguela, Angola

Warum die Fokussierung auf Operationen am Grauen Star ?

Nach der Weltgesundheitsorganisation WHO leiden weltweit 65 Millionen Menschen am Grauen Star4,5. Diese Krankheit ist die weltweit führende Ursache der Erblindung, aber damit auch die häufigste, durch operativen Eingriff korrigierbare Augenerkrankung. Es handelt sich um über eine zunehmende Trübung der Augenlinse. Wann tritt Erblindung ein? Dies ist dann der Fall, wenn Fingerzählen auf drei Meter Entfernung nicht mehr möglich ist.

In den Entwicklungsländern wird der Prozentsatz erblindeter Personen auf 1% geschätzt, gegenüber 0,2% in der Westlichen Welt6. Während bei uns der Graue Star eine altersbedingte Zivilisationskrankheit darstellt, bedingt z.T. durch unseren Lebensstil, so ist dies nicht der Fall in den Entwicklungsländern: hier erkranken häufig auch jüngere Menschen an Katarakt. Sie verlieren damit nicht nur entscheidend an Lebensqualität, sondern werden auch zunehmend sozial isoliert und können nur noch selten ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Gezielt den Grauen Star in der Dritten Welt bekämpfen ist deshalb hocheffizient. In ihrem Positionspaper zur Augengesundheit hat die WHO dies als prioritäres Ziel herausgestellt4. Die Stiftung CBM Luxemburg schließt sich diesem Ziel an, auch wenn ihre Mittel bescheiden sind. Dabei gilt es, dies nicht (nur) durch „Flying in teams“ zu erreichen, da eine solche Hilfe dann nur punktuell erfolgt, sondern auch vor Ort Augenärzte in der Operationstechnik des Grauen Stars auszubilden. Ist die Operation nicht mehr möglich, soll sich mit gleicher Energie um die Eingliederung dieser Menschen in die Gesellschaft, wenn möglich auch mit abgestimmtem Beruf, bemüht werden, -“Inklusion“.

Ursachen des Grauen Stars
Alter, Rauchen, Alkohol, Mangelernährung, Diabetes mellitus, Ungeschütze Sonnenexposition

Scroll Top